Am 27. März 2014 ist Joerg Zboralski, Hausregisseur am Theater Bonn, nach schwerer Krankheit im Kreis seiner Familie und Freunde in Hamburg gestorben.
Joerg Zboralski, der als Grenzgänger zwischen Kunst und Theater arbeitete, hat gemeinsam mit Mirja Biel, seiner Lebens- und Weggefährtin, den Neustart des Schauspiels Bonn maßgeblich mitgestaltet. Ihre gemeinsame Inszenierung von LEONCE UND LENA ist eine der erfolgreichsten Produktionen in dieser Spielzeit und erntete sowohl bei Presse als auch Publikum positive Resonanz. Joerg Zboralski war bis zuletzt ein Kämpfer für radikales Freidenken und künstlerische Unbedingtheit. Für ihn war das Theater Diskursraum, aber auch hedonistische Trutzburg in Zeiten einer genussfeindlichen, neoliberalen Disziplinargesellschaft. In leidenschaftlicher Weise hat er sein Leben der Kunst verschrieben und hat, schwer gezeichnet von seiner Krebserkrankung, noch die Premiere seines Herzensprojektes WELT AM DRAHT realisiert. Das THEATER BONN trauert um einen klugen, schlagfertigen Menschenfreund.
Joerg Zboralski, der als Grenzgänger zwischen Kunst und Theater arbeitete, hat gemeinsam mit Mirja Biel, seiner Lebens- und Weggefährtin, den Neustart des Schauspiels Bonn maßgeblich mitgestaltet. Ihre gemeinsame Inszenierung von LEONCE UND LENA ist eine der erfolgreichsten Produktionen in dieser Spielzeit und erntete sowohl bei Presse als auch Publikum positive Resonanz. Joerg Zboralski war bis zuletzt ein Kämpfer für radikales Freidenken und künstlerische Unbedingtheit. Für ihn war das Theater Diskursraum, aber auch hedonistische Trutzburg in Zeiten einer genussfeindlichen, neoliberalen Disziplinargesellschaft. In leidenschaftlicher Weise hat er sein Leben der Kunst verschrieben und hat, schwer gezeichnet von seiner Krebserkrankung, noch die Premiere seines Herzensprojektes WELT AM DRAHT realisiert. Das THEATER BONN trauert um einen klugen, schlagfertigen Menschenfreund.